Der Streit um Gott – Atheismus und Materialismus

„Es gibt keinen Gott“, sagen sie. „Religion ist ein Übel“, fauchen sie.
„Der Glaube an Gott ist irrational“, meinen sie.

Manche Atheisten oder auch „Neue Atheisten“ genannt, stören sich an dem Glaube an Gott und sehen in der Religion ein generelles Übel. Eine vernünftige, verstandsgerichtete Gesellschaft ohne Religion, ist ihr Wunsch.

Ich war früher selber Atheist und Jahre später bestenfalls Agnostiker, doch heute bin ich von der Existenz Gottes überzeugt. Für mich ist das kein blinder Glaube, sondern eine rationale Erkenntnis. Das heisst für mich aber nicht, dass ich mich einer Religion zugehörig fühle.

Wieso „rational“ ?
Es gibt einfach ziemlich viele Berichte von Nah-Tod-Erfahrungen (siehe www.nderf.org).
Und wer einige liest, hat 2 Möglichkeiten: Entweder er wertet dies alles als Halluzination eines sterbenden Hirns ab oder er übernimmt die Erkenntnisse darin in sein Weltbild und das bedeutet:

-Bewusstsein besteht über den Tod hinaus
-es existieren lichtartige Wesen (Engel?) in der Welt nach dem Tod
-es existiert eine Kraft, die unendliche Liebe und Verständnis ausstrahlt
-es existieren Gott und Jesus
-Gott ist es wichtig, wie wir die Menschen in unserem Leben behandelt haben

Der Atheismus oder auch „Neuer Atheismus“, ist die Konsequenz, deren Fundament der Materialismus ist. Damit ist jetzt nicht die Bevorzugung von materiellen Dingen gemeint, sondern eine
Philosophische Einstellung. Der Materialismus sieht die Materie als Ursprung für den Geist, oder die Seele. Schon lange wird im Hirn der Ursprung unseres Bewusstseins vermutet, doch bis jetzt, hat ihn noch kein Hirnforscher finden können.
Unser Bewusstsein entstand evolutionär, vermuten die naturalistischen Materialisten.
Generell herrscht in den aktuellen Natur-Wissenschaften der Materialismus vor.
Das liegt daran, dass die wissenschaftliche Methode nur auf messbare, verifizierbare Ergebnisse und Ereignisse beschränkt ist. Was man nicht messen kann, existiert folglich nicht und nicht messbares zu erforschen, ist unwissenschaftlich. Doch es gibt durchaus Dinge, die existieren, die wir aber mit keinem Instrument messen können. Die Wissenschaft befindet sich in einer ähnlichen Sackgasse, wie die Kirche vor einigen Jahrhunderten, als man davon ausging, dass sich die Sonne um die Erde dreht.
Doch wird es diesmal kein einzelnes Individuum sein, welches eine Revolution in dem Denken der Wissenschaft entfacht. Doch bin ich davon überzeugt, dass ich zu meiner Lebzeit noch diese Revolution erfahren werde.

Ein weiterer Punkt ist: Der Atheismus ist bequem.

Man muß keine Angst haben, dass man etwas tut, was ein Gott bestraft.
Zugegeben…mein Gottesbild, sieht auch keinen Gott, welcher Menschen bestraft. Das bedeutet aber nicht, dass ich mich nicht an gewisse moralische Gebote halte.

Dieses Universum entstand nicht aus purem Zufall. Leben auf der Erde ebenso wenig.
Der Entdecker der DNA Francis Crick, sagte einmal: Die Wahrscheinlichkeit, dass Moleküle eine so komplexe Verbindung eingehen, ist größer, als die Anzahl Atome im Universum. Übrigens war der Urheber der Urknall-Theorie ein gläubiger Pastor.

Der Streit zwischen Wissenschaft und Religion wird uns noch einige Jahre erhalten bleiben, doch irgendwann muß die Wissenschaft ihren Materialismus aufgeben und sich eingestehen, dass sie an etwas festgehalten hat, was sie beim Erlangen neuer Erkenntnisse hinderte.

Die Bibel oder den Koran wortwörtlich zu nehmen oder immer gerade wie es passt zu interpretieren, ist auch keine Lösung beim Streit zwischen Religion und Wissenschaft.
Auf diesem Blog, gibt es bereits einige Artikel zum Thema Bibel und Christentum.