Das Universum als virtuelle Realität

Es ist weitläufiger Konsens, dass die Welt in der wir leben, materiell ist.

Unter vielen Physikern kommt die Erkenntnis auf, dass dies nicht ganz stimmt. Nicht nur Materie allein, sondern die Raumzeit selbst entsteht durch Quanten-Information, welche außerhalb der physikalischen Realität existiert.

Die Welt, die wir sehen ist gemacht aus nicht-physikalischen Quanten-Informationen. Dies führt zu der Frage: Leben wir in einer virtuellen Realität ?

Seth Loyd: Das Universum ist in Wirklichkeit ein Quanten-Computer.

Die Raum-Zeit ist NICHT fundamental.
Also unterhalb der Moleküle und Atome ist eine Schicht mit Informationen, die außerhalb des Universums liegt.

Siehe dazu:

Brian Whitworth : Physical world as virtual reality

Ist die Welt wie ein Computerspiel, welches Pixel hat ? Ja !
Die kleinste Einheit ist die Planck Länge.

1.61619926 x 10 hoch –35 meter

Wenn wir also rein zoomen, wird es pixelig. Materie ist aus Pixeln gemacht.
Milliardenmal kleiner als ein Atom.

Quantenphysik spielt nicht nur für Materie eine Rolle, sondern für das ganze Universum.

Wie in einem Computerspiel wird nur gerendert, was der Spieler auch betrachtet. Nun mag jemand einwerfen, in der Quantenphysik hat das nur Einfluss auf kleine Partikel, doch das stimmt nicht. Es gilt auch für größere Objekte. In der Quantenwelt wissen wir, Partikel sind nicht wirklich da, solange wir sie nicht beobachten.

Der materielle Realismus unterscheidet zwischen der Quantenwelt und der großen Welt. Doch der Beobachtereffekt ist nicht nur auf Partikel beschränkt.
Die Effekte der Quantenphysik gilt für alle subatomaren Partikel. Wenn wir auf sie schauen  sind sie nur Punkte. Wenn wir aber wegschauen, verlieren sie ihre physische Form. Wie in einem Computerspiel. Wenn wir hinschauen, wird etwas gerendert, wenn wir wegschauen, ist nichts wirklich da.

Wenn das Universum also durch den Big Bang entstanden ist, wurde dieser von etwas ausserhalb des Universums gestartet.

In einer objetktiven Realität stoßen sich Partikel gegenseitig ab und beeinflussen einander in dem umgebenden Raum.

In einer virtuellen Realität können sich zwei Objekte beeinflussen, die räumlich getrennt sind.

Es zeigte sich, dass dieses Phänomen im echten Universum existiert.
Quantenverschränkung bedeutet, dass zwei Partikel sich gegenseitig beeinflussen können, selbst wenn sie Lichtjahre voneinander entfernt sind.
Wenn man den Zustand des einen Partikels verändert, ändert sich der Zustand des anderen ohne Zeitverlust im selben Moment. Die Informaion, welche übertragen wird (wenn sie denn überhaupt übertragen wird), ist schneller als die Lichtgeschwindigkeit. Die Distanz der Partikel scheint eine Illusion zu sein.

2007 gab es Experimente mit Anton Zeilinger, welche zeigten, dass die Quanten-Messungen der Experimente nicht mit einer objektiven Realität vereinbar waren.
Es wurde bewiesen, dass sowahl die
Legget Inaquality als auch Bell’s theorem verletzt wurde. Das bedeutet:

Es ist weniger das passive Beobachten von Quanten-Experimenten, was diese beeinflusst sondern viel mehr das erschaffen von Realität selbst, was sich dabei abspielte.

Das Fazit ist: Eine objektive Realität existiert nur, wenn wir sie beobachten und wir tragen sogar zur Erschaffung der Realität bei.

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