Im Internet, gibt es eine Seite (www.nderf.org Near-Death Experience Research Foundation),
wo seit Ende der 90er Jahre, tausende Nah Tod Erfahrungsberichte aus allen Ländern,
von beiden Geschlechtern und Altersgruppen, Berichte gesammelt wurden.
Im Grunde kann kein Skeptiker diese große Anzahl von Berichten über
die Existenz nach dem Tod einfach so ignorieren oder mit einem sterbenden, halluzinierendem
Hirn weg erklären. Doch genau das tun materialistisch denkende Wissenschaftler immer noch.
Ich bin mir sicher, dass dieser Materialismus in den Wissenschaften in den kommenden Jahren
verschwinden wird und man anerkennt, dass es Dinge gibt, die die moderne Wissenschaft zwar
nicht messen kann, die aber dennoch existieren.

In diesen tausenden Nah Tod Erfahrungen, wird zum Beispiel berichtet, dass die Sterbenden
sich ausserhalb ihres Körpers wiederfinden, manche sogar mit gestochen Scharfer 360 Grad Rundumsicht.
Selbst „Blind“ geborene, berichten davon sehen zu können.

Oft wird berichtet, dass man Krankenhauspersonal dabei beobachtet, wie sie versuchen den Körper
zu reanimieren oder es wird von einem hellen, warmen, weissen Licht berichtet, welches sich
am Ende eines Tunnels befindet. Manche NT-Erfahrene, berichten davon, dass sie verstorbenen
Verwanten begegneten, die ihnen sagte, dass ihr Zeitpunkt endgültig zu sterben, noch nicht gekommen sei.

Auch gibt es Berichte über das Treffen mit Geistwesen, wie Schutz oder „Guardian“-Engel.
Die Kommunikation im Jenseits geschieht völlig problemlos telepathisch und intuitiv.
Viele beschreiben es als die Art Kommunikation, die sie schon immer beherrschten und es keinerlei
Schwierigkeiten damit gab.

Manchen Nah Tod Erfahrungen gehen weiter und tiefer, doch alle müssen ab einem bestimmten Punkt wieder
umkehren, da sie in ihrem physischen Körper weiter leben können und sie vielleicht noch Aufgaben
zu erledigen haben (z.b. Kinder groß zu ziehen).

Einige berichten davon, dass sie sich in einer wunderschönen, sommerlichen Landschaft mit Vögeln,
Blumen und Wiesen wiederfinden und sie lieber dort bleiben möchten.

Vom großen weißen Licht, geht viel Liebe und Wärme aus. Die NT-Erfahrenen berichten von großem Verständniss,
Vergebung und unendlicher Liebe.

Viele Berichte auf (www.nderf.org), sind auch auf Deutsch übersetzt. Es lohnt sich in manche Berichte
mal reinzuschauen. Zu wissen, dass der Tod des Körpers nicht das absolute Ende ist, sondern dass Bewusstsein
auch danach bestehen bleibt, ist ein großer Trost vor allem für alle, die dem Tod nahe sind (z.B. Krebspatienten).

Die Berichte sind nicht immer gleich, doch manche Inhalte kommen häufiger vor.
Es wird auch davon Berichtet, dass man sein ganzes Leben auf einer Art Schirm gezeigt bekommt.
Von hinten nach vorne oder von vorne bis hinten. Auffällig ist dabei, dass man nicht nur alle seine
erlebten Emotionen im jeweiligen Moment wieder erfährt, sondern auch die Emotionen der anderen Menschen.
Wenn man zum Beispiel einem anderen etwas angetan hat, erfährt man seine Emotionen genauso, wie die eigenen.
Dabei fällt mir ein, was Jesus predigte: Behandle den anderen so, wie du selbst behandelt werden möchtest.

Eine der höchsten Wahrheiten der obersten, eingeweiten Freimaurer ist follgendes:
Wenn du einem anderen schadest, schadest du in höchster Instanz letztendlich dir selbst.
Denn alle anderen Menschen, sind ein Teil von deinem ganzen Wesen.
Wer sich selbst erkannt hat, dass heisst, ohne Ego und ohne seine eigene Identität,
der weiss, dass in jedem Menschen ein Teil von ihm steckt.
Im Grunde möchte der Autor dieser Zeilen dir als Leser sagen: Diese Informationen hat ein Teil von dir
an dich selbst geschrieben, damit du dich erinnerst.

Beziehungen sind ein Spiegel

Die Mystik aller Traditionen, lehrte uns, dass Liebe nicht
gesäht werden muss. Liebe ist, was wir sind.
Liebe ist was hier ist, in jedem einzelnen Moment.

Heutzutage suchen wir Liebe in intimen Beziehungen.
Die Erwartungen, die wir heute an unsere intimen Partner haben,
sind auf einem Allzeit Hoch. Wir wollen Sicherheit, Leidenschaft,
wir wollen emotionale Begegnungen, Intellektuelle, Sexuelle
und sogar Spirituelle, weil wir nach Transzendenz und Selbst-
Ergründung schauen.

Beziehungen sind ein Spiegel in dem wir uns selbst sehen,
wie wir sind, mit unseren Reaktionen, unserem Trauma,
unseren Ängsten, unserer Einsamkeit, Schmerz und Verlangen.
Beziehungen sind unser Sprungbrett zum Erwachen. Um zu wachsen,
um wirklich zu wissen wer wir selbst sind. Aber danach
suchen und vorzugeben, jemanden zulieben, welcher unseren
langen Liste an Vorraussetzungen genügt, ist eine Fantasie.
Es ist keine Liebe.

Wenn unsere Glückseligkeit nur existiert, weil jemand uns
liebt, werden wir lieden und werden weiterhin leiden,
weil die Zweifel immer präsent sind. Wir werden fürchten
diese Liebe zu verlieren, wir werden fürchten betrogen zu werden,
wir werdenin Zweifel bleiben. Es wird nicht für immer halten.
Vielleicht ist es noch nicht einmal real. Und mit diesen
Gedanken im Hinterkopf, werden wir ind Zweifel und Angst leben.

Wir schüren falsche Erwartungen und fügen uns dieser
Gesellschaft von illusorischen Hoffnungen. Wir werden
unseren Partner verlassen, nicht weil wir unglücklich sind
mit ihnen, sondern in der tiefen Hoffnung, dass wir mit
jemand anderem glücklicher sein könnten.

Liebe und Intimität sind nicht konditioniert auf unsere
Bedürfnisse, Erwartungen und Fantasien.

Der Grund einer Beziehung ist es nicht ein ständiges
Gefühl von Sicherheit, Verbindung und Bestätigung zu liefern.
Es geht nicht darum uns in jeder Weise zu füllen in welcher
wir unvollständig sind. Der oder die Geliebte sind nicht da,
um unsere sorgfältig aufgebaute Identität zu bestätigen,
sondern uns herauszufordern und uns bei Zeiten auch zu
Enttäuschen. Denn die ENTtäschung ist die loslösung einer Täuschung.
Beziehung ist der Spiegel in dem wir uns selbst entdecken.
Beziehung läd uns ein zu einem Schritt in unbekanntes Tarrain
und in die Tiefe unserer Herzen.

Um mich selbst zu verstehen, muss ich zuerst Beziehungen verstehen.
Beziehung ist ein Spiegel in dem ich mich selbst sehen kann.

Rumi sagte:
Deine Aufgabe ist es nicht nach Liebe zu suchen, sondern
eher all die Barrieren in dir selbst zu suchen, die
du gegen die Liebe gebaut hast.

Es gibt Dinge in uns, die wir nicht gewollt sind, zu sehen.
Um uns selbst gegen diese zu schützen, benutzen wir die Projektion.
Wir projizieren genau das auf andere, was wir in uns selbst nicht sehen möchten.

Wir haben emotionale Reaktionen, die diese Projektion aktivieren.
Diese können sowohl positiv als auch negativ sein. Wenn sie positiv sind,
projizierst du eine Eigenschaft auf deinen Gegenüber, die du selbst an
dir magst, die du als wertvoll erachtest und gut findest und die dir
selbst vielleicht gar nicht bewusst ist. Wenn sie negativ ist,
projiziert du etwas, das du ablehnst, auf deinen Gegenüber.
Das ist ein Teil von dir, den du nicht magst, und du tust alles Erdenkliche,
um es in dir selbst nicht zu sehen. Dabei kommt es zu einem inneren Konflikt,
der Beziehungen beeinträchtigt.

Das Interessante daran, unsere Projektionen zu erkennen, ist, zu sehen,
dass unsere Einstellungen und Wahrnehmungen gegenüber anderen Menschen und
der Welt um uns herum im Wesentlichen die abgelehnten Ideen sind,
die wir in uns selbst beherbergen.

Unsere Beziehungen sagen viel darüber aus, wer wir sind

Dort, wo wir es am wenigsten erwarten, stellt sich heraus,
dass jeder Mensch uns große Liebe, wunderbare Gesellschaft
und wichtigen Lehren zeigen kann. Wir werden fordernd,
weil wir darauf warten, dass dies von außen an uns herangetragen wird,
nichtsdestotrotz ist dies eine innere Angelegenheit.
Alle wichtigen Dinge für unser Leben treten dann in Erscheinung,
wenn wir in einer Position sind, diese aufzunehmen.

Integrität, Stärke und Stabilität können uns nicht von jeder beliebigen
Person gegeben werden, dennoch ist es nicht fair, diese Verantwortung anderen aufzuerlegen.
All dies kommt aus unserem Inneren und wird von den Beziehungen, die wir führen, begünstigt.

„Oft ist es so, dass genau die Menschen, mit denen wir eine Beziehung haben,
besser als alle anderen darin sind, uns zu darin zu unterstützen,
all unsere Mittel einzusetzen. Wie frustrierend diese auch sind,
vielleicht sind sie genau das, was wir brauchen: die Person,
‚die sich am wenigsten dafür eignet‘, ist meistens unser bester Lehrer.“

Elisabeth Kübler-Ross